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Als Eltern sind wir ganz schön herausgefordert, unsere Kinder und Jugendlichen in dieser digitalen Welt zu begleiten. Denn die Kommunikation auf Social Media verändert das Leben, die Beziehungen und das Lernen Jugendlicher. Das Internet eröffnet unglaublich viele Chancen aber natürlich auch Risiken. Wir Eltern sind selbst mitten darin, herauszufinden, wie sich das Leben in einer digitalisierten Welt anfühlt. 

Ich möchte euch einige hilfreiche Tipps mit an die Hand geben, wie ihr als Eltern die Generation «Social Media» gut begleiten könnt.

Kirsten Timmer

Wie gehen wir mit der Technologie in Beziehung?

Nutzen unsere Kinder die Technologien als cooles, sehr innovatives Tool oder werden sie zum «Opfer» von ihr? Falls wir unsere Jugendlichen schon etwas «verloren» haben in der digitalen Welt, sind wir als Eltern eingeladen, auch wenn es unheimlich herausfordernd sein kann, unsere Kinder «zurück» zu erobern. Denn: WIR SIND DIE ANTWORT!

Foto: AdobeStock

10 Tipps wie ich Jugendliche vom Computer weglocken kann

Hier erfährst du 10 konkrete Tipps, wie du das ganz konkret tun kannst, denn vielleicht denkst du dir jetzt, «Was, ich soll meine Jugendliche zurückerobern? Die sollen doch in die Welt raus…?!»

  1. Jugendlichen ab ca. 12 Jahren können wir nicht einfach Grenzen setzen, diese Zeit ist vorbei. Wir dürfen Jugendliche aber auch keineswegs einfach sich alleine überlassen.
  2. «Bindung vor Weisung», d.h.: Wenn du den Jugendlichen oder die Jugendliche bereits in der digitalen Welt etwas oder ganz «verloren» hast, dann braucht es zuerst einmal einen ersten Schritt, um die Beziehung und die Bindung wieder zu stärken. Das kannst Du tun, indem Du ein echtes, wertfreies Interesse dafür zeigst, was er oder sie gerade begeistert oder tut. Lass dich echt neugierig sein. Frag nach, lass dir das «Game» zeigen und nimm dir Zeit, mit in diese Welt einzutauchen.
  3. So nimmst du wieder Verbindung auf und baust eure Verbindung weiter auf. Kinder und Jugendliche brauchen unser echtes Interesse, denn dann entsteht echte Verbindung! 
  4. Beobachte, ob der/die Jugendliche spürt, dass Du auf seiner/ihrer Seite bist.
  5. Kinder und Jugendliche möchten fühlen, dass wir uns freuen, Zeit mit ihnen zu verbringen. Einfach so, ohne Agenda. Biete etwas an, wovon du weisst, dass der oder die Jugendliche sich daran freut, etwas, was ihr gerne zusammen macht oder mit Freunden/Familie. 
  6. Erst dann, wenn eure Beziehung sich wieder näher anfühlt, suchst du in einem guten Moment das Gespräch, wo du deine Sorgen einbringst. «Meine Liebe, ich habe beobachtet, wie viele Stunden du abends auf Social Media bist und morgens oft sehr müde bist, ich mache mir einfach Sorgen um dich». Teile Deine Sorgen mit, ohne zu schimpfen und zu verurteilen. Nun geht es darum, in ein gemeinsames Gespräch zu kommen, in einen tieferen Austausch OHNE Lösung zuerst einmal. Denn die Lösung finden zu wollen verengt oft den gemeinsamen Austausch.
  7. Zeige, dass dir dein Jugendlicher / deine Jugendliche wichtig ist und dass du ihr weiter auf die «Pelle» rückst, freundlich das Gespräch suchst, nachhakst, wo du dir Sorgen machst. Frag nach warum es ihnen so wichtig ist auf Social Media zu sein oder zu gamen. Frag, was sie sich wünschen durch die viele Zeit im Netz . Finde langsam raus, was die Motivation ist hinter dem digitalen Konsum. Möchten sie einfach Freundschaften pflegen, oder ist die Schule so schlimm für sie, dass sie sich ablenken möchten, oder etwas ganz anderes?
  8. Versucht dann miteinander zu verhandeln, was ein guter Rahmen ist. Wie viel Stunden Social Media oder Gaming tut noch gut? Was sind Aktivitäten, die gut tun und welche nicht?
  9. Sprecht über die neuen Vereinbarungen nach ein paar Tagen und wenn es nicht geklappt hat, seid wieder neugierig. Diese Verbindlichkeit stärkt eure Beziehung und schenkt auch den jungen Menschen ein gutes Gefühl von gemeinsamer Verbindlichkeit.

Unsere Verbindung und unser Interesse an ihnen ist wie ein Eingangstor in ihre Welt. Gerade wenn die Jugendlichen sich schon sehr im gamen verloren haben, braucht es hier richtig viel zeitliches Investment von unserer Seite. Aber es lohnt sich. Und machen wir das ohne Druck, Sanktionen oder Bestrafung, können die jungen Menschen viel für ihr Leben lernen.

Die grosse Herausforderung ist nun mal, dass das Belohnungssystem von digitalen Medien (gamen, Surfen im Internet, Social Media, etc.) dazu führt, dass es einen starken Sog in uns erzeugt. Die Belohnungssysteme sind bewusst so entwickelt worden, dass wir möglichst lange im Netz bleiben und dass immer wieder Glückshormone ausgeschüttet werden.

Chamath Palihapitiya, former VP of user growth at Facebook, has said that: “I can control my decision, which is that I don’t use that sh%t. I can control my kids’ decisions, which is that they’re not allowed to use that sh%t… The short-term, dopamine-driven feedback loops that we have created are destroying how society works.”

https://ledger.humanetech.com/

Schädlich wird die digitale Technologie also, wenn wir unserer Jugendlichen in der digitalen Welt verlieren und die digitale Welt mit unserer Verbindung zu ihnen in Konkurrenz geht.

Wenn du neugierig bist, lies gerne hier zu noch mehr!

Foto: Shutterstock

Wie wir Kinder/Jugendliche stärken

Wir sind die emotionale Landebahn für unsere Kinder und Jugendlichen. Wenn sie gestresst sind, nach Hause kommen mit Frust und Sorgen oder wenn sie Ängste haben, brauchen die Kinder und Jugendlichen uns. Denn der Frust möchte raus. So kann der Frust oder der Stress sich beginnen zu wandeln und die Kinder und Jugendlichen beginnen ihren Schmerz zu fühlen oder ihre Enttäuschung. Das stärkt sie. So sind sie nicht alleine mit ihrem Frust, ihrem Schmerz, ihrer Trauer, ihren Sorgen. Unser Dasein und Mitfühlen tut ihnen gut. 

Im ersten Moment brauchen wir nicht viel zu “tun” als “einfach” mal zu hören und ganz bewusst hinter ihnen stehen. Am besten geben wir ihnen erstmal gar keine Tipps und bewerten die Ereignisse nicht. Sondern nehmen sie nur wahr. Folgende Sätze können dazu helfen: «Hey, das war ein echt schwieriger Tag für Dich». «Ja, ich verstehe ich Dich total, Du möchtest auch dazu gehören und es ist sehr traurig, wenn man ausgeschlossen wird.»
So können sie uns davon erzählen, ihr Nervensystem reguliert sich und der Stress beginnt abzufliessen.Manchmal muss man natürlich auch überlegen, ob es Änderungen im Leben der Kinder und Jugendlichen braucht, wie zum Beispiel mehr gemeinsame Zeit.

Der Sinn von Gefühlen ist, sie zu fühlen! Als Eltern tun wir uns gut daran, dies zu wissen. Denn gerade das Nicht fühlen von Stress und Ängsten führt dazu, dass es eine starke Tendenz in uns gibt, vor uns selbst davon zu rennen.

Unterdrückte Gefühle können ihre Aufgabe nicht erfüllen. 

  • Wenn Alarm (Mischung aus Stress, Ärger und Ängstlichkeit) unterdrückt wird, beginnen Kinder irgendwann «cooler» zu werden → so wird ein Kind nicht zur Vorsicht bewegt, wenn Situationen dies fordert.
  • Wenn Enttäuschung und Trauer unterdrückt wird, entsteht keine Resilienz. Resilienz bedeutet, eine innere Stärke zu entwickeln, eine psychische Widerstandsfähigkeit und die Fähigkeit schwierige Enttäuschungen zu verarbeiten.
  • Wenn Leere nicht gefühlt wird, kann Fülle nicht erlebt werden. 

Echte vs. digitale Erfahrungen

Flüchten unsere Kinder und Jugendlichen in eine digitalen Welt, um vor sich selbst, dem Frust, ihren Gefühlen, dem zu grossen Stress in ihrem Leben und den Herausforderungen «davon» zu rennen, werden sie nicht gestärkt für ihr Leben.

Echte Erfahrungen

Out-Flow: Kinder erschaffen etwas. Z.B. einen Turm bauen, eine Zeichnung malen
Ausdruck
Problemlöse-Netzwerke
Ruhe
Tränen fliessen

Digitale Erfahrungen

In-Flow: Kinder konsumieren Games, Social Media.
Stimulierung
Schnelles Belohnungssystem → Glückshormon Dopamin
Rastlosigkeit
tränenlose Aktivität

Echte, reale, konkrete Herausforderungen kreieren

Kinder und insbesondere Jugendliche brauchen echte Herausforderungen – nicht digitale – und sie brauchen die Erfahrung, diese Herausforderungen zu leisten! 

  • Abenteuerliche Reisen gemeinsam machen, In die Natur gehen, grosse Wanderungen machen, Herausforderungen schaffen, spielen mit anderen Jugendlichen und Erwachsenen und sein
  • Konkrete Projekte, dafür Raum schaffen oder Räume dafür suchen (Werkstatt, Nähmaschine, Programmieren/Codieren mit realem Material umsetzen, Tiere, etc.).
  • Einbinden in verantwortungsvolle Aufgaben, die das Kind/Jugendliche übernehmen möchte.

Umgang mit digitalen Medien – ältere Kinder

Hier ein paar konkrete Orientierungspunkte für den Einstieg mit digitalen Medien. Es ist alles natürlich auch eine Frage des Zeitpunktes.

  • Smartphones erst ab 13/14 jährig. 
  • Videospiele empfehlen wir nicht für den regelmässigen Gebrauch
  • Wann macht was wirklich Sinn und für was nutzten die älteren Kinder die Medien? Kreativ? Fördert es ihre Vertiefung & ihr Spiel oder unterbricht es ihren Fluss?
  • Was brauchen sie?

Photo: Vitolda Klein on Unsplash

Unsere Medienkompetenz ist der Schlüssel, um Kinder/Jugendliche nicht alleine damit zu lassen 

  • Weisst du, was die Kinder/Jugendlichen eigentlich genau tun, wenn sie mit ihren Geräten beschäftigt sind?
  • Jenseits von Einmischung oder Respektlosigkeit, bedarf es unseres echten Interesses und oft darüber hinaus auch Schutz, Aufklärung, Sprechen etc.

Fragen, die uns sehr helfen zur Orientierung:

  • Wie geht das Kind oder der/die Jugendliche mit den digitalen Medien in Beziehung? Wie reif es/er/sie? Wie stark wirkt der Sog?
  • Auf die Warnsignale achten
  • Wie geht es ihm/ihr? Was treibt sein/ihr Verhalten an? Was braucht er/sie?
  • «Mach mal eine Pause!» (statt «Hör auf!»)
  • Für was braucht das Kind oder der/die Jugendliche die Technologie? Um sein/ihr Lernen, seine/ihre «Auf dem Weg sein» zu unterstützen (als Tool) oder als ständige Ablenkung und Weggehen von den eigenen Gefühlen/Herausforderungen?

Warnsignale – Wenn Kinder/Jugendliche fest stecken geblieben sind

  • krasse Frustrations-Ausbrüche
  • keine Langeweile aushalten können
  • Sucht ständig nach Stimulation
  • Unruhig
  • Vermeidet verletzliche Gefühle
  • Panzerung also «cool sein»
  • Findet nicht vom Frust und «sauer sein» zur «Trauer»

Foto: Annie Spratt on Unsplash

Zusammenfassung

  • Wir sind die Antwort für unsere Kinder.
  • Unsere Kinder brauchen uns, egal wie alt sie sind.
  • Kinder nicht den digitalen Medien überlassen.
  • Kinder brauchen reale, echte Erfahrungen & Herausforderungen.
  • Unser echtes Interesse an ihnen und an dem, was sie interessiert – ohne Agenda – zeigt ihnen, dass sie uns wichtig sind.
  • Bindung/Interesse vor Weisung/Begrenzung.
  • Gefühle wollen gefühlt werden und sind tiefe Kommunikation. 
  • Wir stärken unsere Kinder, indem wir für sie eine emotionale Landebahn sind. So finden sie wieder zu sich selbst.

Hier findest du ein paar schöne Zeilen, die Jens Heidegger von TransParents geschrieben hat. Lies diese Zeilen und fühle, wie es sich anfühlt, wenn jemand «einfach» nur mit dir ist:

Wenn da im Inneren jemand ist…

Wenn du trauern könntest ohne den Halt zu verlieren
weil im Inneren jemand ist, der dich sanft hält und sagt: «Ja, das ist so traurig…»

Wenn du wütend sein könntest ohne zu verletzen
weil im Innern jemand ist, der sagt «Ja, du bist wütend. Dir fehlt gerade was. Lass uns sehen, wie du am besten für dich sorgen kannst.»

Wenn du bedauern könntest ohne in Scham zu versinken
weil im Innern jemand ist, der sagt «Ja, du wolltest doch eigentlich ganz anders…»

Wenn du deiner Sehnsucht nach Kontakt folgen könntest, ohne Angst dich selbst zu verlieren,
weil im Innern jemand ist der sagt: «Ja, du bist wichtig»

In was für einer Welt lebtest du dann? 

Jens Heidegger, Transparents

Ja, ein vielschichtiges, herausforderndes Thema. Ich hoffe, Du hast durch die eine oder andere Inspiration Mut bekommen, Dich auf der Beziehungsebene für Deine/Deinen Jugendlichen zu engagieren, er/sie braucht Dich! Lass Dich nicht entmutigen, wenn sie sich nicht gleich freuen;-). Steter Tropfen höhlt den Stein.

In Liebe

Kirsten

Geschrieben von Kirsten Timmer, Gründerin von Transparents – Sie ist Psychologin, Psychotherapeutin und Elternberaterin und NARM-Therapeutin, dem Neuro-Affektiven Beziehungsmodell nach Dr. Laurence Heller. Sie liebt die transformierende Arbeit mit Eltern und Fachkräften sehr, lehrt in zahlreichen Trainings, Kursen oder spricht auf Kongressen. Sie hat an der Universität in Zürich/Bern Psychologie studiert, sich eingehend mit der Bindungsforschung auseinandergesetzt und danach eine Ausbildung zur humanistischen Psychotherapeutin nach C.R. Rogers durchlaufen. 2005 gründete Kirsten Timmer die «Arco Schule», ein Ort für natürliches, selbstbestimmtes Lernen. Seit 2007 ist sie Senior Student von Thomas Hübl, einem zeitgemäßen spirituellen Lehrer und Mystiker. Die Social Entrepreneurin ist glückliche Mutter eines heute erwachsenen Sohnes.


«Ich möchte mit TransParents und all den vielen Menschen, die diesem Ruf folgen, eine grössere Bewegung in die Welt bringen. Es sollen sich viele anschliessen und sich wieder erinnern, für was sie angetreten sind. Wir wollen füreinander da sein, mutig das Leben in die Hand nehmen und unsere co-kreative Gestaltungskraft aktivieren auf der Erde. Wir wissen, dass die Transformation für ein seelisch emotional gesundes Leben unserer Kinder in uns beginnt.»

– Kirsten Timmer

Transparents – Wir helfen Dir, die Beziehung zu dir und deinen Kindern zu stärken und positiv zu gestalten. Unser bewährtes Online Training «Beziehungsfähigkeit mit Kindern stärken» zeigt Dir Wege auf, wie Du mit herausfordernden Situation mit Babies, Kindern und Jugendlichen umgehen kannst. 


Weiterführende Links und Bücher:

  1. Mehr Infos  zum Thema Medienkonsum für dich und deine Familie findest du unter: https://www.humanetech.com/digital-wellbeing-covid. → Die Fragen eben stammen aus der Homepage von humanetech.com und dienen als Richtlinien für Familien. Sie eignen sich für dich selbst und für die Jugendlichen, die du begleitest. Sie sollen Eltern helfen, den Gebrauch von Technologie in der Schule wie daheim gut navigieren zu können. Durch das Gespräch findet eine konstruktive Auseinandersetzung statt.
  2. waituntil8th Smartphone / 8th grade = 13-14 jährig We empower parents to say yes to waiting for the smartphone. The Wait Until 8th pledge empowers parents to rally together to delay giving children a smartphone until at least 8th grade. By banding together, this will decrease the pressure felt by kids and parents alike over the kids having a smartphone.
  3. Gabb Wireless is a wireless network and phone provider that offers a first phone for kids that includes unlimited talk and text, with a camera, calendar, FM radio and so forth… but no Internet, games, social media, app store, picture messages or group texts.
  4. KidsOnTech
    Dieser Film (in E/D/F) widmet sich einem ausserordentlich relevanten Thema mit hoher, globaler Dringlichkeit: Den Herausforderungen der Technologie und das gesunde Aufwachsen unserer Kinder und Jugendlichen! Koryphäen aus aller Welt wie beispielsweise Dr. Gordon Neufeld, Thomas Hübl, Manfred Spitzer oder ExpertInnen aus Indien sprechen sensibel, wachrüttelnd und nachhaltig über diese toxische Kombination von Trauma, Bindungsproblemen zwischen Eltern und Kindern und Technologie. Sie treffen uns dabei mitten ins Herz! Das Gefühl, damit nicht alleine zu sein und vielleicht erste Antworten auf dringende Fragen zu finden sind motivierend.
  5. Gerhald Hüther und Wolfgang Bergmann: «Computersüchtig – Kinder im Sog der modernen Medien» Ein Buch um Eltern konkret zu helfen. Die Kernaussage: Kinder brauchen echte Herausforderungen – nicht digitale – und die Erfahrung, diese zu leisten! 

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