Wenn es sich bei dir in letzter Zeit ein bisschen so anfühlt, als würdest du gegen einen unsichtbaren Widerstand anrennen – als ob alles schwerer, lauter oder zäher läuft als sonst – dann liegt das manchmal nicht nur an Stress oder Müdigkeit. Häufig hat es auch etwas mit dem zu tun, was uns im Alltag umgibt und unterschwellig Energie zieht: Unordnung. Im Feng Shui spricht man davon, dass sie „stagnierende Energie“ erzeugt – also Energie, die nicht mehr fliessen kann und dich dadurch ausbremst.
Wenn wir Platz schaffen – nicht nur physisch, sondern auch im Kopf – entsteht Raum für Leichtigkeit, neue Ideen und frische Motivation. Dinge, die keine Rolle mehr spielen, loszulassen, schafft genau diesen Raum.
Hier sind 15 typische „Energieräuber“ in deinem Zuhause – und wie du sie Schritt für Schritt gehen lassen kannst:
- Abgenutzte oder kaputte Gegenstände. Sie wirken wie ständige kleine Erinnerungen an „nicht richtig funktionieren“.
- Kleidung, die du nicht trägst oder nicht liebst – sie kostet dich morgens unbewusst Kraft.
- Alte, abgelaufene Lebensmittel im Vorrat. Weg damit und schaffe Platz für Frisches.
- Papierberge: Rechnungen, Magazine oder Zettel, die keiner mehr braucht.
- Dinge, die du „eigentlich mal machen solltest“ – ungenutzte Fitness‑ oder Hobby‑Sachen, die nur Verpflichtungsgefühle erzeugen.
- Doppeltes Zeug, das nie gebraucht wird – weniger Auswahl kann erstaunlich befreiend wirken.
- Gegenstände mit belastenden Erinnerungen – manchmal ist das Loslassen ein Teil der Heilung.
- Alte Pflege‑ oder Kosmetikprodukte. Sie stehen symbolisch für veraltete Selbstfürsorge.
- Chaos am Arbeitsplatz – lose Stifte, Kabel, ungeordnete Blätter – das kostet deinen Fokus.
- Dinge, die du instinktiv nicht magst oder die sich unangenehm anfühlen.
- Möbel, die nicht funktionieren – wackelige Stühle oder klemmende Schubladen blockieren mehr als nur Platz.
- Sachen ohne festen Platz – das hält dein Nervensystem dauerhaft „wachsam“.
- Spielsachen und Kleidung, aus denen die Kinder rausgewachsen sind.
- Geschenke, die du aus Höflichkeit behalten hast, aber nie nutzt.
- Dinge, die du „für irgendwann“ aufgehoben hast – und bei denen dieses Irgendwann vermutlich nie kommt.
Du musst nicht morgen dein ganzes Zuhause auf links drehen. Fang klein an: eine Schublade, ein Regal, eine Kiste. Was du heute an Unordnung gehst, bringt dir morgen mehr Klarheit, mehr Leichtigkeit und oft auch echten Raum zum Atmen im Alltag.
Wenn dir dieser Artikel gefällt und du Interesse daran hast, mit der KonMari-Methode aufzuräumen oder Harmonie in dein Zuhause mit Feng Shui zu bringen, findest du auf meiner Webseite Simply Serene weitere Informationen oder kannst mich gerne direkt kontaktieren.
Ich freue mich darauf, von dir zu hören.







