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Naturheilpraktikerin Nadja Röthlisberger: Wir essen fast nur warm am Familientisch

von Racha Fajjari

Gastbeitrag: Es ist sehr sinnvoll warm zu essen und die alternativen oder alten Medizinsysteme liegen mit dem ständigen Wiederholen des „esst warm, esst gekocht“ richtig. Denn das Wort Kalorie kommt aus dem Griechischen und bedeutete „Wärme“ (thermida). Wir müssen also mehr darauf bedacht sein, „Wärme“ zu essen und nicht zwingend die Kalorien zu zählen.

Ja, ich bin die, die oft von fast Fremden angesprochen wird mit den Worten „Gell, ihr esst immer warm zu Hause?“ Ja genau und auch auswärts essen wir fast immer warm.

Ich bin ja nicht die einzige, welcher das Warm-Essen so sehr am Herzen liegt. Denn ich habe immer wieder PatientInnen die sagen, „das hat mir schon meine TCM Therapeutin gesagt / das sagt meine Kinesiologin auch / das hat meine Ayurveda Therapeutin auch schon gesagt, dass ich einfach wärmer essen sollte“.

Unsere beiden Kinder bekamen von Anfang an fast ausschliesslich Gekochtes oder Gewärmtes zu essen oder zu trinken (genau – auch warm trinken ist sehr wichtig).

Unser Körper
ist darauf bedacht, die Innentemperatur von 37°C aufrecht zu erhalten
(Abweichungen sind natürlich Fieber, aber dazu hat der Körper Gründe). Wenn wir
nun ein Eis essen (oder andere Nahrungsmittel direkt aus dem Kühlschrank), dann
bekommt unser Magen erstmal ganz viel Kälte ab und der Körper muss das innere
Temperatur-Gleichgewicht wieder herstellen. Das ist ganz schön viel Arbeit. Für
einen Erwachsenen ist es einfacher, dennoch ist es nicht einfach! Erst nach der
Aufwärmphase kommt der Magen in die Verdauungsarbeit.

Für
kindliche Bäuche ist es eine Überforderung, Kaltes zu essen. Ihr
Verdauungssystem ist noch nicht so stark und stabil, dass es kalte Nahrung aus
dem Kühlschrank oder der Gefriertruhe gut verwerten kann. Zuerst müssen die
Nahrungsmittel auf 37°C aufgewärmt werden und dann noch verdaut. Häufig bleibt
dann die Aufnahme der Vitamine und Mineralstoffe (kaum vorhanden in Glacé,
ausser sie ist mit Früchten selbstgemacht) auf der Strecke.

Als unsere
Kinder grösser wurden (sie sind jetzt 10 ½ und fast 8 Jahre alt) wurde von
ihnen der Wunsch geäussert, sie möchten jetzt auch mal Café complet zum Znacht
(„alle essen das, nur wir nicht“). Guet, guet! So tischte ich ihnen an drei
aufeinander folgenden Abenden das klassische Café complet als Znacht auf – und-
nicht gelogen, nicht übertrieben, beide kamen jeweils um 19h30 und sagten, sie
hätten noch Hunger. Aber das konnte doch gar nicht sein!? Kalorientechnisch
hatten sie nämlich wirklich genug gegessen… offenbar fehlte ihnen die Wärme.

Drum ist bei
uns die Faustregel – die ersten 7 Löffel / Gabelbissen sind warm (Resten vom
Mittag, Rührei, Spiegelei, Suppe aus Gemüseresten oder oder oder) und danach
dürfen sie immer noch ein Käse- oder Konfibrot essen.

Seien wir Eltern so zurückhaltend wie möglich unseren Kindern Nahrung aus dem Kühlschrank anzubieten. Wenn eure Kleinen gerne Quark oder Joghurt mögen (auch hier zurückhaltend sein, denn Milchprodukte haben eine kühlenden Qualität), dann stellt doch die Becher schon ein paar Stunden vorher raus, damit die Kinder es zumindest zimmerwarm essen. Ein Rüebli aus dem Kühlschrank knabbern  – okay. Aber bietet dazu immer noch was Warmes an. Beispielsweise warmes Wasser (gekocht am besten und dann trinkwarm anbieten) oder warmen Tee.

Und ja –
Glacé ist wirklich nichts für Kinder unter 3 Jahre. Und auch später sollte es
diese nicht regelmässig geben werden und nur wenn es wirklich knallheiss ist.

Die Glacé-Saison ist bei uns eben auch wetter- und temperaturabhängig. Und gibt’s deswegen ein Gstürm? – ja, manchmal schon.

Nadja Röthlisberger ist eidgenössisch diplomierte Naturheilpraktikerin in trad. europäischer Naturheilkunde, lebt mit ihrer Familie (Partner und den beiden Kindern im Alter von 10 ½ und fast 8 Jahren) auf einem Bauernhof im Oberaargau. Ihre Praxis hat sie seit bald 10 Jahren und behandelt Kinder, Jugendliche und Erwachsene in unterschiedlichen Belangen. Sie ist Herausgeberin der ersten Kinderheilkunde Doppel-CD Heile, Heile Säge (gibt’s auch als Download, Booklet wird zugestellt), in welcher sie die gängigsten und häufigsten Krankheiten im Kindesalter bespricht und handfeste Tipps und Tricks auf Lager hat. Die besprochenen Mittel und Anwendungen sind im Booklet aufgeführt und wunderschön bebildert. Mitunter das beste Geschenk für junge und werdende Eltern!

Webseite: www.nadjaroethlisberger.ch/heile-heile-saege Video: https://vimeo.com/321203219

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  1. Beantworte die Frage „Welches ist dein schnellst-gemachtes, allerliebstes warmes Gericht deines Kindes oder deiner Kinder? „ via Kommentar in diesem Beitrag (eins weiter unten)
  2. Kommentiere bis und mit 6.8.19 um Mitternacht
  3. Like unsere Facebook-Seite und die von Nadja Röthlisberger

Wettbewerbsbedingungen: Teilnahmeberechtigt sind alle natürlichen Personen ab 18 Jahren mit ständigem Wohnsitz in der Schweiz. Vom Wettbewerb ausgeschlossen sind Mamalicious World Mitarbeitende.

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Sara 3. August 2019 - 20:47

Bananen-Pancake (Banane, Ei, Milch, Urdinkelmehl)

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Racha 7. August 2019 - 15:25

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Sara 8. August 2019 - 11:58

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Petra Arnold 3. August 2019 - 20:53

Rührei

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Marie-Thérèse Schmied 3. August 2019 - 21:09

Kernotto, variabel das Gemüse, wird hier so geliebt

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Kaya Würmli 3. August 2019 - 23:20

Spaghetti mit Tomatensauce

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Mamalicious-Team 7. August 2019 - 6:14

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Brigitte Stettler 3. August 2019 - 23:40

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Grießbrei. Immernoch und immerwieder!

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Mamalicious-Team 7. August 2019 - 6:15

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Nadja Röthlisberger 7. August 2019 - 13:24

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Jasmine 5. August 2019 - 16:55

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Dominique Eichenberger 6. August 2019 - 5:45

Hauptsache Teigwaren. Oder aber Pancakes zum Zmorge oder zum Znacht

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Ina 6. August 2019 - 7:59

Bors. Das ist eine Russische Gemüsesuppe. Sehr beliebt im Winter wie in Sommer. Gibt es bei uns fast Jedentag als Vorspeise.

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Simone Bruhin 6. August 2019 - 10:53

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Youngmomsefoo 6. August 2019 - 11:07

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