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BE YOU: Das Muster des kleinen Kindes

von Racha Fajjari

Geschrieben von Tatjana Strobel – Sozialpädagogin, Hypnosetherapeutin & Bestsellerautorin

BE YOU: Das Muster des kleinen Kindes

Trägst Du auch den Traum in Dir, eines Tages in Deiner Mitte angekommen zu sein? Sich wohl in Deiner Haut zu fühlen? Alles anzunehmen, was Du nicht ändern kannst?

Ein herzliches Hallo!

Das war mein Traum. Ich fühlte mich nie gut genug, fand mich hässlich, dumm, und irgendwie nie dazugehörig. Doch etwas in mir, tief drinnen, wusste, dass diese Aussagen über mich nicht stimmen. Ich machte mich auf den Weg zu mir…

Auf diesem Weg durfte ich viele spannende Werkzeuge wie EFT, Hypnose, LifeLine, Facereading, und die Macht des Unterbewusstseins kennenlernen.

Heute kann ich sagen, ich bin in mir angekommen, und nicht nur das, ich darf tagtäglich neue Züge, neue spannende Eigenschaften und Talente an mir entdecken. Das Leben ist wunder-voll!

Für alle, die zum ersten Mal in meine Kolumne lesen, eine kurze Zusammenfassung um was es geht, wie wir die Person werden, die wir dann glauben zu sein.

Was wir vorgelebt, und gelernt bekommen, prägt unsere Persönlichkeit, und führt zu unserem Verhalten.

Es prägen uns 5 entscheidende Dinge in den ersten 10 Lebensjahren.

  • Bedingungslose Liebe und Aufmerksamkeit
  • Individualität- die Persönlichkeit des Kindes anzunehmen, ohne zu vergleichen
  • Struktur, Ordnung, Stabilität/Sicherheit
  • Eigene Erfahrungen machen dürfen/eigene Meinung entwickeln dürfen
  • Neugierde des Kindes fördern

Finden diese 5 Punkte nur teilweise, oder nicht statt, so übernimmt das Ego die Führung und entwickelt daraus reaktive Verhaltensweisen, sogenannte Überlebensmuster. Diese Verhaltensweisen nehmen dann maskenhafte Züge an und übernehmen den Menschen, wenn dieser durch «Trigger» in alte unbewusste Erinnerungen zurückkatapultiert wird.

Heute geht es um das Muster des kleinen Kindes.

Bist Du betroffen? Mache den Test! Welche Aussagen treffen auf Dich zu?

☐ Ich bin häufig mit den Entscheidungen des Lebens überfordert.

 ☐ Am liebsten überlasse ich anderen das Feld.

☐ Neues, schüchtert mich sehr schnell ein.

☐ Ich wage es häufig nicht, meine Meinung zu äussern.

☐ Gerne übernehme ich die Aktivitäten der anderen, ich weiss häufig nicht, was ich möchte.

Wenn Du mehr als 3x „Ja“ angekreuzt haben, ist das Muster „kleines Kind“ mit grosser Wahrscheinlichkeit Teil Deiner Persönlichkeit und Deines Handelns.

Die Glaubenssätze dahinter: „Ich bin schwach und verletzlich!“, „Ich muss es allen recht machen und darf nicht enttäuschen!“, „Ich muss bei Dir bleiben, ich schaffe es nicht alleine!“.

Diese Menschen haben in der Kindheit gelernt, dass sie alleine nicht lebensfähig sind, sie eine Enttäuschung darstellen, und dass sie den Erwartungen anderer Menschen nicht genügen. Daraus resultierend hat sich eine regelrechte Lebensangst entwickelt. Sie trauen sich nicht ihren eigenen Weg zu gehen, fühlen sich abhängig und klein, zusätzlich plagen sie grosse Schuldgefühle, bei der Vorstellung sich von den Eltern, dem Partner, Freunden oder dem Arbeitgeber zu lösen.

Die Betroffenen können kaum Verantwortung für die Lebensentscheidungen übernehmen, sie schieben diese gerne dem Schicksal, dem Partner, Freunden oder Eltern zu. Sie halten sich strikt an die Vorgaben und Erwartungen anderer Menschen. Sie haben grosse Ängste, zu enttäuschen und zu versagen. Sie haben eine geringe Frustrationstoleranz und können die negativen Gefühle resultierend aus Fehlern kaum aushalten.

Meist hat der Betroffene in Partnerschaften das Gefühl, nicht ohne den anderen leben zu können. Er fühlt sich abhängig und ausgeliefert, gibt sich gerne die Schuld an Konflikten. Durch diese schwere Schuld, werden die anderen Menschen idealisiert, auf ein Podest gestellt, und in hellem Licht gebadet. Das Kind idealisiert die anderen so sehr, dass er selbst offensichtliche Probleme verdrängt und sich absolut loyal gegenüber dem Anderen verhält. Für die Mitmenschen ist das kleine Kind ein angenehmer Geselle, passt es sich doch in allen Lebenslagen an und gibt sich viel Mühle alles richtig zu machen.

Über kurz oder lang wird der betroffene Mensch allerdings immer kleiner und unsichtbarer. Nicht selten sind Depressionen oder Krankheiten aller Art die Folge, des nicht gelebten Lebens.

Wenn Du Dich in diesem Muster erkannt hast, machst Du Dich so frei:

Benenne diese Maske. Besitzt sie eine männliche oder weibliche Energie?

Suche einen Namen mit K aus. Vielleicht die kindliche Katja, oder der kindliche Kasimir.

Führe Dir vor Augen, wann diese Maske in Deinem Leben auftritt. Wann übernimmt Dich der Wunsch kindlich zu sein? Was sind das für Momente? Wie fühlt es sich an, wenn Du übernommen wirst, und welche Auswirkungen hat diese Maske auf Dich?

Die meisten Betroffenen, dieses Musters, werden von Katja oder Kasimir übernommen, wenn sie sich überfordert fühlen. Wenn sie Entscheidungen treffen müssen, die weitreichende Konsequenzen haben. Wenn andere etwas von ihnen erwarten. Schnell macht sich Ohnmacht und Unsicherheit breit. Der betroffene Erwachsene wird zu einem kleinen Kind, dass sich nichts zutraut, und voller Ängste ist.

Doch diese Reaktionen sind schnell ein alter Hut, wenn Du begreifst dass Katja oder Kasimir nur eine Programmierung sind, die man wieder löschen kann.

Das wunderbare an der Maskenball-technik ist, dass in dem Moment, wo man seine Muster bemerkt, man kein Opfer der Masken mehr ist! Man wird zum Beobachter- und das verändert alles…

Beginne mit der Maske zu sprechen und stoppe sie mehr und mehr. «Hallo Katja, warum bist Du hier? Was ist das Schlimmste, was passieren kann, wenn wir jetzt eine Entscheidung treffen? Lass es uns einfach tun!»

Beginne mehr an Dich zu glauben! Du hast eine eigene Meinung, eigene Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse! Du wirst sehen, welche Wohltat es ist, diese endlich zu äussern. Beginne eine Liste zu erstellen, was Dir wirklich Spass und Freude bereitet, was Du in Deinem Leben nicht mehr willst. Nach einer Aktivität bei der Arbeit oder mit Freunden, führe Dir vor Augen was Du genossen hast und was nicht. Fange an, die positiv besetzten Aktivitäten auf der Liste, alleine, oder mit Freunden durchzuführen. Führe Dir Situationen und Gegebenheiten vor Augen, in denen Du eigenständig agiert hast, und Deine Eigeninitiative Dich zu einem guten Ergebnis geführt hat. So stärkst Du nach und nach Deinen Selbstwert und startest Dich und Deine Bedürfnisse wahrzunehmen. Lass Dich aber nicht entmutigen, wenn Dein Umfeld Dich nicht begleitet oder irritiert reagiert. Es geht ja schliesslich um Dich!

Ich glaube, wir alle sind Riesen, denen man eingeredet hat Zwerge zu sein. Lasst uns den Riesen in uns erwecken, und zu dem werden, der wir tief in unserem Inneren schon sind!

Komm mich auf meiner Seite www.tatjanastrobel.de besuchen. Hier findest Du viele Tools, um zu Dir selbst zu finden, gerne helfe ich Dir auch Deinen Mustern den Garaus zu machen.

Bis bald, für Fragen und Wünsche stehe ich sehr gerne zur Verfügung.

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