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FRAG PILLOU: Das Spiegellabyrinth

von Racha Fajjari

Hallo! Ich bin Pillou, der sprechende Pullover. Ich bin auf die Erde gekommen, um Kindern und Eltern zu unterstützen. Sie mutiger, Selbstbewusster und intuitiver zu machen.

Ich wünsche mir, dass Ihr Menschen, gross wie klein beginnt hinter den Vorhang zu schauen. Dass Ihr versucht Euch selbst und andere besser zu verstehen und auch alte Systeme zu hinterfragen.

Alles hat eine Ursache, einen Beginn und wenn man diesen kennt und versteht, kann man andere Blickwinkel einnehmen und Lösungen anstreben, die für alle eine Win-Win Situation bedeuten.

Eines meiner Lieblingszitate lautet: Zusammen sind wir stark!

In dieser Kolumne: «Frag Pillou» werden wir Themen aus der Mamalicious Community aufgreifen und diese aus der Perspektive des Kindes, beleuchten. Es geht dabei nicht um richtig oder um falsch, nur darum, aus seinem eigenen Gedankenkarussell austeigen zu können, um neue Ansichten gewinnen zu können. Vielleicht hast Du ja, Lust, Dich darauf einzulassen?!

Heute geht es um Probleme, und wie diese das Leben beeinflussen.

Das Spiegel-Labyrinth

Kennt Ihr die Geschichte des bellenden Hundes? Fragt Pillou. Eines Tages verirrt sich ein Hund in einem Spiegel. Labyrinth. Er ist verwirrt, denn auf einmal sieht er lauter andere Hunde. Sie machen ihm solche Angst, dass er die Spiegebilder laut und böse anbellt. Und was machen die Spiegelhunde? Mia, Maya und Jonas denken nach. Schliesslich sagt Jonas: Die Hunde bellen natürlich zurück. Er sieht sich ja selbst.

„Genau“sagt  Pillou. „Der Hund wird immer lauter, aber auch immer schwächer, weil er sein wütendes Bellen von allen Seiten zurückbekommt. Irgendwann findet er den Weg aus dem Labyrinth. Er kehrt nie mehr zurück, denn für ihn ist es ein schlimmer und gefährlicher Ort. Eines Tages verirrt sich ein anderer Hund in das Labyrinth. Ihm blicken viele freundliche Hunde entgegen, denn er freut sich all seine Artgenossen zu sehen. Er bellt ein freudiges „Hallo“ in die Runde und bekommt es hundertfach zurück. Das Labyrinth wird zu seinem Lieblingsort.“

FRAG PILLOU: Das Spiegellabyrinth
Auszug aus meinem ersten Abenteuer: Pillou, der sprechende Pullover. Das Geheimnis der Regenbogenwolle.

Wie häufig betrachten Menschen die Dinge nur aus einer Perspektive? Wie häufig bist Du der erste Hund, der den Fokus auf das negative richtet?

Ich beobachte, dass Ihr Menschen Euch gerne Probleme schafft, wo eigentlich gar keine sind. Vielleicht sind Probleme im Leben unvermeidbar, doch wahrscheinlich geht es vielmehr darum, die Probleme zu erkennen, sie zu verstehen, sie zu interpretieren und auf sie zu reagieren.

Wie im Beispiel des Spiegel-Labyrinths interpretiert der erste Hund die Situation sofort als bedrohlich. Er nimmt sich nicht die Zeit für eine Reflexion. Für ihn ist die Situation eine unüberwindbare Barriere, aus der es nur die Flucht gibt. Hund 2 entscheidet von Anfang an, dass es sich um etwas Schönes handelt, was ihm hier begegnet, und erlebt somit die gleiche Situation, völlig anders.

Für den einen sind Probleme unüberwindbare Hürden, für den anderen stellen sie Herausforderungen dar, an denen er oder sie wachsen kann, um ein reflektierter, besserer Mensch zu werden.

Darf ich Dir 5 Strategien aufzeigen, die Dein Leben einfacher und leichter gestalten können?! Und wenn Du ein einfaches und leichtes Leben lebst, so werden Dir Deine Kinder folgen…

1. Alles ist nur für den Moment!

Kennst Du das?! Du möchtest etwas unbedingt haben oder machen, und plötzlich ist dieses Bedürfnis verschwunden, einfach so, weil etwas anderes Deine Aufmerksamkeit gewonnen hat. Etwas fühlte sich unglaublich wichtig an, und plötzlich war es nichtig. Alles ist eine Momentaufnahme.

Oder beispielsweise glaubst Du, dass Dein Leben, durch den Verlust eines geliebten Menschen nicht weitergeht. So darfst Du Dir sicher sein, es geht immer irgendwie weiter. Was sich heute, wie das Lebensende anfühlt, ist morgen schon nicht mehr so schwer. Das Leben ist kein Vakuum.

Manchmal ist es gut einfach, auf den nächsten Tag zu warten. Denn jeder Sonnenaufgang ist auch ein Neuanfang.

Das Leben wird immer aus dem Moment betrachtet, und Momente gehen vorüber. Diese Erkenntnis kann helfen, die momentanen Befindlichkeiten nicht überzubewerten.

2. Dein Problem ist bereit bekannt!

Auch wenn Du im Moment glaubst, nur Du alleine hast dieses Problem, so kannst Du Dir zu 100% sicher sein, dass auch viele andere Menschen Dein Problem kennen! Statt sich einzuigeln und zu glauben, mit einem stimme etwas nicht, wäre es wundervoll, wenn Du Dich auf die Suche begibst nach Menschen, die Dein Problem ebenfalls kennen, es bereits gelöst haben und Dir helfen können.. Suche nach Gruppen, wie die Mamalicious Gruppe auf Facebook, schau Dir Vorträge zum Thema an, suche Dir einen Coach, treffe Gleichgesinnte. Du kannst davon ausgehen, dass Dein Problem bereits millionenfach von anderen Menschen gelöst wurde. Hab also keine Angst mit fremden in Kontakt zu treten, und um Hilfe zu bitten!

3. Beende Deinen eigenen Gruselfilm

Wie gross ist Dein Problem wirklich? Ich möchte es nicht schmälern, doch wenn Du genauer hinschaust, lebt dieses Thema vor allem von und in Deiner Fantasie. Meist haben 90% und mehr Anteil Deines Problems den Ursprung in Deinem Kopf. Das „was wäre wenn“ Szenario, schafft soviel Angst, dass ihr Menschen Euch gar nicht mehr den wahren Dingen zuwenden und stellen könnt. Was, wenn Du Deine Gruselfilme mit Menschen, die Du magst teilst?! Ihnen von Deinen Ängsten erzählst? Andere Meinungen, Perspektiven, Sichtweisen helfen, Deinen Gruselfilm in einem Abenteuer oder Heimatfilm mit Happy End zu verwandeln. Du bist der Regisseur!

4. Dankbarkeit schafft Liebe und Vertrauen

In diesen Momenten in denen Ihr Menschen die richtige Perspektive verliert, neigt ihr auch dazu,  das Schöne und Positive zu vergessen, oder gar zu verdrängen.

Tritt einen Schritt zurück! Ermögliche Dir alles wieder in die richtige Position zu rücken. Du wirst mega überrascht sein, wie schnell sich Perspektiven verändern, wenn Du Dich darauf besinnst, und Dir erlaubst Deine Fähigkeiten, Deine Familie, Deine Freunde. Deine Gesundheit, Dein Zuhause zu sehen. Das Glück kehrt zu Dir zurück, wenn Du Dich daran erinnerst!

5. Betrachte das grosse Bild

Im Gesamtzusammenhang Deines Lebens, ist das derzeitige Problem klein und nichtig. Du hast schon viel Grösseres und Herausforderndes gemeistert! Es ist nur ein kleiner Schönheitsfehler, eine Unregelmässigkeit im Gesamtbild Deines Lebens!

Stell Dich in das Spiegellabyrinth, lächle die Spiegel an, und die Spiegel lächeln zurück!

Es gibt nichts, liebe Mama, lieber Papa, was Du nicht schaffen kannst!!!

Wenn Du mit mir auf Reisen gehen möchtest findest Du meine Bücher im Buchhandel unter: Pillou, der sprechende Pullover.

Ich freue mich auf Dich und natürlich auch auf all Deine Fragen! Ich bin gerne für Dich und Deine Familie da!

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