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Im Netz gibt’s viele Tipps und Tricks rund um das Thema Baby und Stillen, jedoch fehlen oft die realitätsbezogenen Stilltipps direkt aus dem Leben. Deshalb hat uns Racha ihre ganz persönlichen Stilltipps (und Outings) für euch zusammengefasst. Viel Spass beim Lesen (und Umsetzen), den eint oder anderen Tipp kannst du sicherlich gut gebrauchen.

Geschrieben von Racha Fajjari / enthält Werbung für MAM Baby

Mentale Vorbereitung in der Schwangerschaft

Mit der Schwangerschaft kommen oft auch Ängste mit ins Spiel. Wird meine Geburt eine schöne sein? Ist mein Kind gesund? Werde ich eine gute Mutter sein? Klappt’s mit dem Stillen? Und was mache ich wenn nicht? Fragen über Fragen und es hört einfach nicht auf. Deshalb empfehle ich dir von ganzem Herzen, dich auf die Dinge zu konzentrieren, die du selbst auch tatsächlich beeinflussen kannst.

Mir persönlich hat insbesondere die mentale Vorbereitung sehr viel gebracht und zum Thema Stillen habe ich mir Folgendes eingeredet:

  • Beim Ersten Kind hat’s auch auf Anhieb funktioniert, wieso soll es diesmal anders sein?
  • Vor mir haben es schon Millionen Frauen geschafft, wieso soll es bei mir anders sein?
  • Wenn’s nicht funktioniert, dann gibt es Dank wissenschaftlichem Fortschritt mittlerweile wunderbare Alternativen.
  • Man sagt, die Intention ist alles – sei dir dessen bewusst, dass du selbstverständlich nur das Beste für dein Kind möchtest. Das Beste für dein Kind ist eine zufriedene, entspannte, selbstbewusste Mutter. Deshalb höre auf dein Bauchgefühl und tue das, was du für am besten empfindest. Stillen oder nicht, du bist eine wunderbare Mutter und die Liebe deines Kindes ist bedingungslos.
  • Es kommt wie’s kommt, lass es einfach kommen und entscheide, wenn es so weit ist. Lass es einfach «fliessen».

Das Baby ist da, und jetzt?

Den besten Tipp den ich von meiner Hebamme erhalten habe ist, dass es nicht anders sei, wie bei Babywelpen, die Mutter hat ja da auch keine Zeit, um allen Welpen zu zeigen, wie’s geht, sondern die Welpen tappen sich halt irgendwie da hin, wo es nach Milch riecht und docken dann einfach irgendwie an – learning by doing, hier gilt: Lass es einfach passieren… Ich habe das bei meinem zweiten Kind tatsächlich so gemacht, habe mich seitlich aufs Bett gelegen, sie zu mir an die Brust gelegt und selbst andocken lassen. Das hat wunderbar funktioniert. Dies macht aber natürlich nur Sinn, wenn sich alles grad optimal ergibt, die Realität kann natürlich auch anders aussehen, aber auch hier findet man Lösungen:

Die ersten 48 Stunden direkt nach der Geburt sind besonders entscheidend für ein erfolgreiches Stillen. Hier sollte in jedem Fall eine Hebamme / Pflegefachfrau zugegen sein und die Mutter gut anleiten. Denn es wird gewissermassen der Grundstein gelegt, der für das richtige Stillen entscheidend ist. In diesem Zeitraum sollte die Brust deshalb ausreichend zum Füttern des Nachwuchses angeregt werden. Ansonsten kann es passieren, dass die Milchproduktion wieder zurück geht. Es kann vorkommen, dass ein sofortiges Anlegen nicht möglich ist. Das passiert, wenn das Baby z. B. in der Neonatologie ist oder schlicht und einfach nicht will bzw. kann. Hier kann die Handmilchpumpe von MAM für Abhilfe sorgen, womit die Brust für die Milchproduktion stimuliert wird.

Franziska Summermatter, Hebamme

Die Milchpumpe kann auch nachhelfen, wenn Baby etwas müde von der Geburt ist, und dessen Saugkraft es nicht schafft, die Milch zum Fliessen zu bringen. Eine Brustpumpe zur Hand haben ist auch wunderbar, wenn du zum Beispiel zu viel Milch produzierst. (weiter unten stellen wir dir die Brustpumpen von MAM Baby vor). Keine Sorge, das Stillen wird von Tag zu Tag einfacher und es ist normal, dass es nicht immer zu Beginn funktioniert. Sobald ihr ein eingespieltes Team seid, «fliesst» es optimalerweise. Die Erwartung, dass es entweder gleich klappt oder gar nicht finde ich schwierig. Man muss sich schliesslich in jeder Hinsicht erst mal gemeinsam “eingrooven” und als Team zusammenwachsen können. Das braucht Zeit und Geduld.

Wann und wie stille ich mein Baby jetzt?

Ganz ehrlich, hier habe ich keinen Tipp ausser, dass es keinen Plan braucht, zumindest nicht im Wochenbett. Solange der Alltag nicht ruft, gibt es meines Erachtens absolut keinen Grund einem Säugling etwas «anzutrainieren». Zumindest bis du als Neumama und dein Baby überhaupt auf dieser Welt angekommen ist. Es muss dann nicht gleich von den irdischen Zeitplänen erfahren, es würde es so oder so nicht verstehen. So ausgereift ist das kleine Hirn nämlich noch nicht und ausserdem stell dir mal vor, es kommt ja quasi von einer Selbstbedienungs-Bar, denn im Bauch konnte Baby essen, wann auch immer es Lust hatte. Deshalb empfehle ich das auch für die erste Zeit, aber ich muss auch sagen, dass ich für alles andere zu strikt und zu wenig diszipliniert wäre.

Wie stille ich entspannt in der Öffentlichkeit?

Ich fand handgemachte Stilltücher immer so toll! Das hat mir sehr geholfen, denn irgendwie war ich am Anfang nicht so selbstsicher beim Stillen, weil die Leute ja auch teilweise etwas voreingenommen sind. Ich habe dann aufgehört an genau diese Zielgruppe zu denken und den Spiess umgedreht. Ich habe mir gedacht, dass wohl die meisten Menschen im Raum auch mal von Mama gestillt wurden (das gleiche gilt übrigens für eine volle Windel) und so stell ich mir dann diese Menschen mental vor während dem Stillen. Eine andere Version von «stell dir auf der Bühne vor, alle Zuschauer wären nackt». Es funktioniert. Scherz bei Seite, ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert: Ich versuche immer alles abzudecken, so gut es geht, wenn’s grad nicht geht, weil meine Tochter gefallen daran findet, meinen Pulli bis über meine Ohren zu ziehen während dem Trinken, dann ist mir das mittlerweile wirklich egal. Mich hat mal ein Freund meines Sohnes (damals war er 6) gefragt: Warum darf ich eigentlich immer oben ohne rumlaufen und die Mädchen nicht? Et voila, weil man die weiblichen Brüste übersexualisiert hat, aber das ist ja nicht unser Problem, sondern diejenigen, die sexualisiert wurden.

Muss ich die Brust immer regelmässig wechseln?

Ich oute mich jetzt: Selbst dafür bin ich zu ungeduldig oder besser gesagt zu faul. Dank meinem Stillhirn ist es ja so, dass ich innert wenigen Sekunden vergesse, an welcher Brust mein Kind gerade getrunken hat. So ging es dann immer wieder, bis meine rechte Brust von allein abgestillt hat. Und dies schon seit dem sechsten Monat. Heute ist sie 22 Monate und ich stille immer noch einseitig. Ist doch super, dann muss ich nur noch eine Brust abstillen, muss mir nichts mehr merken und ja, jetzt habe ich halt zwei verschiedene Grössen im BH liegen, jedoch ist es in der Tat so, dass das nicht bleibt. Dass man dann das Leben lang mit einer grösseren und einer kleineren Brust rumlaufen muss, ist Quatsch. Anders verhält es sich wenn man die Milch mit einer Pumpe abpumpt, dort gibt es die Möglichkeit in das alternierende Modi zu wechseln.

Wie komme ich als Vollstillende zu meinem Schlaf ohne zu viele Unterbrüche?

Da gibt’s nur eins: Lass dein Baby im Elternbett, im Babybay oder halt im Babybett direkt neben dir schlafen, sodass du nicht jedes Mal aufstehen muss. Im Zweifelsfall legst du dein Baby halt neben dich an die Brust, so kannst du so halbwegs weiterdösen. Das braucht Mut und etwas Übung, irgendwann denkst du nicht mehr so viel nach (z.B., dass du dein Baby erdrücken könntest) und traust dir das eher zu. Ich tue das heute immer noch und ich erinnere mich nie daran, aufgewacht zu sein. Daher stört mich das Stillen mitten in der Nacht auch gar nicht. Apropos schlafen, unsere Expertin in Sachen «Babyschlaf» hat ihre Lieblingstipps für euch zusammengefasst.

Wie stille ich am besten ab?

Da gibt’s mehrere Methoden aber am Schluss ist nur eins von dir gefragt: Eine klare Entscheidung, die von dir kommt. Genauso wie du als Mutter selbst entscheiden musst und darfst, ob du überhaupt stillen möchtest, musst du entscheiden wann du gerne wie abstillen möchtest. Ich habe nun gefühlt schon fünfmal geplant abzustillen, aber halt einfach, weil sie mich mal gebissen hat, weil ich schlechte Laune hatte, weil ich einfach grad keine Lust mehr hatte, den ganzen Tag nur eine Brust zu sein und weil ich manchmal meinen Körper einfach nur für mich möchte. Durchaus legitime Gründe, aber das sind einfach emotionale Momente, die das Stillen hervorrufen kann. Stillen ist nicht immer so romantisch wie es im TV gezeigt wird. Es ist manchmal anstrengend, es ist Kräftezerrend, es fordert Verantwortung (dass du auf deinen Körper, Ernährung etc. achten musst) und und und… Ich habe mich von Schlafberaterin Eva Monteneri beraten lassen und weiss jetzt wie’s geht, weiss aber jetzt auch, dass es meine klare Entscheidung noch braucht und die ist nun mal einfach noch nicht (natürlich) gefallen. Solange stille ich meine Tochter, weil es für uns beide wunderbar stimmt. Wobei ich würde mich schon auch wieder einmal über einen Abend auswärts freuen. Alles zu seiner Zeit, dann wenn es für Mama und Baby stimmt.

Meine Situation war und ist bis heute, dass ich alles von Zuhause aus erledigen kann und mein eigener Chef bin. Heisst, ich hatte nicht die Situation, dass ich extern arbeiten gehen musste. Deshalb möchte ich an dieser Stelle ergänzen.

Damit das Stillmanagement mit der neuen Situation, wie zum Beispiel das Ende des Mutterschaftsurlaubes, trotzdem so praktisch, angenehm und reibungslos funktioniert, solltest du dir eine Milchpumpe zutun, mit der du diesen Weg gehen kannst, die einfach zu bedienen ist und deine Erwartungen optimal erfüllt.

Racha Fajjari

Das ist natürlich nur meine ganz persönliche Erfahrung und ich habe bisher zwei Kinder, eines bis sechs Monate und das zweite bis heute gestillt, jedoch lernt man von Kind zu Kind wieder neues. Oder eben von Mama zu Mama, deshalb würde ich mich riesig freuen, wenn ihr diesen Artikel mit euren ganz persönlichen Silltipps via Kommentar ergänzt, denn was für mich gepasst hat, muss nicht automatisch für alle stimmen.

Wie war dein Stillerlebnis und was würdest du heute anders tun, würdest du es wieder tun?

Dieser Artikel wurde gesponsert von MAM Baby, der in Europa führende Nuggi und Fläschchen-Hersteller. MAM Baby wurde 2019 mit dem EU-Preis für Produktsicherheit ausgezeichnet.

Das gesamte MAM-Baby-Sortiment findest du auf ihrer Webseite und an dieser Stelle möchten wir dir, passend zu diesem Artikel die MAM-Milchpumpen vorstellen:

2in1 Einzelmilchpumpe

Elektrische & manuelle Verwendung

für maximale Flexibilität

Die 2in1 Milchpumpe gibt Müttern

die Freiheit, jederzeit und überall

Mehr Infos zum Produkt…

2in1 Doppel-Milchpumpe

Für flexibles Abpumpen der Muttermilch – jederzeit und überall

Die 2in1 Doppel-Milchpumpe macht das Abpumpen jederzeit und überall möglich – mit bis zu 3 Stunden Batterieleistung.

Mehr Infos zum Produkt…

Handmilchpumpe

Für sanftes, schnelles und komfortables Abpumpen

Eine perfekte Kombination aus Funktion und Design. Die MAM Handmilchpumpe wurde mit grosser Liebe für Details entwickelt und lässt sich an die persönlichen Bedürfnisse anpassen.

Mehr Infos zum Produkt…

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