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Im Rahmen eines runden Jahresabschlusses melde ich mich nach einer langen Pause wieder einmal mit einer Kolumne. Diesmal zum Thema wertvolle Vorsätze. Ein paar Punkte habe ich mir überlegt, von denen ich mir wünsche, sie in meinem Leben zu integrieren. Vorsätze sind nicht einfach, aber mit einer gewissen Disziplin und Veränderung verbunden, die anfangs nicht leicht fällt, aber mit Repetition nachhaltig ins Leben integriert werden können. Das Erfolgserlebnis, jedes Mal wenn es uns gelingt, das, was am Schluss dazu führt, dass wir es uns zur Gewohnheit machen.

Zuallererst möchte ich betonen, dass das neue Jahr rein biologisch (mit Fokus auf den Wortteil „LOGISCH“) erst im März, zum offiziellen Frühlingsbeginn beginnt. Das ist für mich der logischste Grund, weshalb es den meisten Menschen schwerfällt, im Januar durchzustarten. Gute Neuigkeiten: Du hast noch ganze drei Monate Zeit, um die folgenden Punkte zu integrieren und für dich zu kultivieren, sofern sie für dich Sinn machen…

Ich schreibe diese Zeilen aus meinem Bauch heraus, als Racha, aber auch ein bisschen als Coach. Im Sinne von dem, was ich einem Coachee raten würde, wenn er oder sie mich fragen würde, wie er oder sie ihr Leben optimieren könnte. Meine Arbeit als Energie- & Manifestationscoach setzt den Fokus immer auf das Aufdecken von energetischen Blockaden in und um uns herum. Dies führt meiner Erfahrung nach zu mehr Leichtigkeit im Leben, was wiederum Zufriedenheit und Entspannung bedeutet. Wir ent-spannen, lösen Spannungen (Blockaden), damit wieder alles ein bisschen besser resonieren kann. Das Wort „Stimmigkeit“ beschreibt es auch gut. Im Sinne von Instrumenten klingen „stimmige“, also „gestimmte“ Instrumente immer besser. So ist es auch im Leben. Also, los geht’s:

1. Heile deine Beziehungen: Familienharmonie statt Weihnachtschaos: Der erste Schritt zu Liebe und Vergebung

Die Weihnachtszeit kann wunderschön sein, aber auch grausam zugleich. Denn zu keiner Jahreszeit fällt uns mehr auf, als am Weihnachtsfest, mit wem in der Familie wir nicht im Reinen sind. Weihnachten wird uns als Fest der Liebe „aufgetischt“, ohne Rücksicht auf die verschiedensten Konflikte und Reibungen, die innerhalb der Familie so stattfinden können. Wenn du Weihnachten als das Fest der Liebe siehst, dann folge diesen Worten mit deinen Taten und mach den ersten Schritt auf die Menschen zu, mit denen es eben gerade nicht so einfach ist. Manchmal reicht ein persönliches Gespräch ohne zu hohe Erwartungen an das Ergebnis aus. Ungesagtes muss gesagt werden, dann geht es am Schluss allen besser, und es geht irgendwie weiter. Mach eine Liste mit Menschen, mit denen du dich gerne treffen möchtest, um dich auszusprechen. Wer weiß, was dabei rauskommt. Wenn du es nicht versuchst, wirst du es niemals erfahren.

2. Aufgeben als Kraftakt: Wenn Stärke darin liegt, etwas ’nach oben‘ zu geben

Aufgeben ist eine wundervolle Sache und hat nichts mit Schwäche zu tun, wie dieses Wort in unserer Gesellschaft kultiviert ist. Aufgeben zu können hat etwas mit Stärke zu tun. Wenn man etwas „auf“, also „nach oben“ gibt, bedeutet das pures Vertrauen, dass eine höhere Macht – nenne es Gott, das Universum oder den Äther – dir hilft, dies zu lösen, weil es nicht mehr in deiner Macht ist. Insbesondere dann, wenn dir etwas „ohnmächtig“ scheint (ohne Macht). Aufgeben hat mit vollem Vertrauen zu tun, und Vertrauen ins Leben ist das schönste, was du deinem Leben entgegenbringen kannst. Wir können unseren Weg nicht immer mit unserem Kopf und unseren Wünschen bestimmen, denn manchmal spielt es genau so wie es spielen muss, zum höchsten Wohle aller Beteiligten. Vertrau deinem Leben!

3. Werte leben, Charakter stärken: Ein Blick in die Tiefe deiner Persönlichkeit

Ich habe für mich selbst rausgefunden, dass ich sehr vieles weiß, aber sehr wenig über meine eigenen Werte. Ich musste mich schlussendlich fragen, welche Werte ich lebe, liebe, wofür ich Schweissblut investiere, arbeite, Tag ein und Tag aus agiere? Darüber sprechen wir viel zu wenig. Altmodisch könnte man dieses Wort auch mit „Tugend“ vergleichen. Wobei die Tugenden, die uns heutzutage übermittelt werden, zu wünschen übrig lassen oder besser gesagt Eigenverantwortung von uns verlangen, diese für uns selbst zu definieren und schlussendlich auch in unser Leben zu integrieren. Erst mal, was sind überhaupt Werte? Gemäß Wikipedia bezeichnet man Werte als folgendes:

„Wertvorstellungen oder kurz Werte bezeichnen im allgemeinen Sprachgebrauch als erstrebenswert oder moralisch gut betrachtete Eigenschaften bzw. Qualitäten, die Objekten, Ideen, praktischen bzw. sittlichen Idealen, Sachverhalten, Handlungsmustern, Charaktereigenschaften oder auch Gütern beigemessen werden.“ – Quelle: Wikipedia

Welche deiner Handlungsmuster und Charaktereigenschaften möchtest du im neuen Jahr leben und welche ablegen? Hand aufs Herz, nobody is perfect. Haben wir nicht alle Charaktereigenschaften, die wir etwas mehr ins positive Licht rücken könnten? Welche sind das? Bei mir persönlich sind es Dinge, mein Feuer nicht immer gleich zu entflammen, wenn mir etwas nicht passt, mein Temperament mit mehr Ruhe zu handeln. Nicht mehr zu reagieren, mehr zu agieren. Mehr zu beobachten als auf Dinge auf- und einzusteigen. Mehr „Contenance“ und mehr „Grazie“. Mein Vorbild für das neue Jahr ist die Gazelle mitsamt all ihren Eigenschaften. Nicht umsonst ist die Bedeutung meines Namens „junge Gazelle“. Ich möchte mehr in meiner Mitte sein, mehr Neutralität und aus der Wertung rauskommen. Wir sind es gewohnt, immer zu allem eine Meinung haben zu müssen und etwas gut oder nicht gut zu finden. Das nervt mich total, und das will ich für mich ändern. Was möchtest und kannst du an deinen Charaktereigenschaften zum Besseren ändern?

4. Feng Shui für ein harmonisches Zuhause: Weniger ist mehr, und der Frühjahrsputz im März als Neustart

Aus dem Feng Shui wissen wir, weniger ist mehr! Mich jagt immer wieder die Weisheit, nicht mehr als drei Gegenstände auf einer Fläche zu haben. Egal welche Fläche. Immer wieder nehme ich mir die Zeit, um die Energie in unserem Zuhause wieder zum Fließen zu bringen. Schließlich ist dies unsere Regenerationsstätte, wo wir uns selbst sein und ausruhen können. Hier sind die wichtigsten Punkte des Feng Shuis kurz und bündig für dich zusammengefasst. Bis zum Frühlingsputz im März, dem richtigen Neujahr, hast du Zeit dafür. Nimm es easy, aber als eine Challenge, die du lieben lernen kannst. Hier sind meine Top-Tipps für die ganze Wohnung oder das Haus:

Feng Shui im Eingangsbereich

Dieser sollte einladend wirken und auf keinen Fall überladen sein! Räume Schuhe, Taschen und andere Utensilien in einen Schrank, sorge für gute Beleuchtung – hell darf es sein – und hänge, wenn überhaupt, nur freundliche Bilder auf. Schaffe Weite und Großzügigkeit durch Spiegel oder große Naturposter, sollte er zu eng sein. Die Haustür darf allerdings nicht im Spiegel zu sehen sein.

Feng Shui im Wohnzimmer

Das Wohnzimmer ist der Treffpunkt der Familie. Auch Gäste werden hier empfangen. Es ist der Raum der Kommunikation und der Entspannung. Stelle das Sofa an eine feste Wand, wenn möglich, damit es eine gute Rückendeckung hat. Das schenkt dem- oder derjenigen, die dort sitzt, ein Gefühl der Geborgenheit. Ansonsten kannst du auch eine große Pflanze oder einen Raumteiler dahinter stellen, falls die Situation des Sofas dies nicht erlaubt. Das Wohnzimmer sollte hell und freundlich eingerichtet sein. Ist der Raum eher klein, so möbliere ihn spärlich nach dem Motto „Less is More“, damit Platz für den Energiefluss bleibt. Mit Möbeln zugestellte Räume erdrücken, drosseln die Kreativität und machen müde. Auch hier kann ein großer Spiegel für eine optische Öffnung sorgen. Falls der Raum große Fensterflächen hat, platziere Pflanzen oder geschliffene Kristalle davor, bzw. auf den Fenstersims.

Feng Shui im Schlafzimmer

Da wir etwa 30% unseres Lebens mit Schlafen verbringen, sollte man diesem Raum besondere Aufmerksamkeit und Achtsamkeit schenken. Verzichte auf Spiegel im Schlafzimmer, sie sorgen für unruhige Energien, zumindest in der Nacht. Vermeide auch Bilder, Regale oder andere schwere Gegenstände an der Wand über deinem Kopf. Wenn du Bilder und Fotos im Schlafzimmer haben möchtest, wähle diese achtsam aus. Der Schlafraum ist ein intimer Raum, in dem Ahnen- und Kinderfotos nichts zu suchen haben. Alle Gegenstände im Schlafzimmer sollten positive Erinnerungen wecken und dir hundertprozentig gefallen. Nur dann ist es gutes „Chi“ (Energie auf Chinesisch). Wähle, wenn eine Raumfarbe, dann eher eine zurückhaltende Farbe, die das Yin symbolisiert, da der Schlafraum ein „YIN“-Raum ist. Am besten so wenig bis keine elektronischen Geräte, die über Nacht eingesteckt sind. Also, wenn überhaupt, dann einfach vor dem Schlafengehen ausstecken.

Und so weiter und so fort…

Es gibt natürlich noch viele weitere Tipps, aber wenn ich alles aufzähle, wird der Artikel viel zu lang! Das sind die wichtigsten Räume. Gestalte sie frei und denke immer an den Raum und die Luft, die es braucht, damit die Energie durchfließen kann. Je weniger du rumstehen hast, desto weniger Staub kann sich ansammeln, desto weniger musst du aufräumen, desto freier ist dein Kopf. Denke auch an die Schubladen und Abstellkammern, belasse es auch da beim Wichtigsten. Jeden Tag eine Schublade, Schritt für Schritt, ich verspreche dir, es ist so befreiend und erleichternd!

5. Klare Kommunikation im Digitalen Dschungel: Mein Weg zu weniger Ablenkung und mehr Fokus

Kommunikation ist eine Kunst, die jeder Mensch ein bisschen anders lebt. Jedem das Seine, aber du solltest wissen, was für dich stimmig ist. Facebook Messenger, WhatsApp, Signal, Telegram, SMS, Anruf, E-Mail und/oder was weiß ich! Das Leben ist ein bisschen komplizierter geworden mit den neuen sozialen Medien. Ich habe nach wie vor den direkten Anruf und mein WhatsApp als Hauptkommunikationskanal definiert. Bei allem anderen muss man bei mir bis zu drei Tage warten, bis ich es überhaupt sehe. Ich ignoriere einfach alle anderen Kanäle und kommuniziere klar, wie man mich am besten erreicht. Ich bestimme, wie man mich am besten erreicht. Und ich respektiere das auch bei anderen. Raus aus all den Gruppenchats, das ist reine Ablenkung vom Leben. Es ist nicht wichtig, immer zu wissen, was alle denken, tun und machen. Weniger Mental-Load ist mehr.

 

6. Baby Steps zum Erfolg: Dein Jahresziel als spannender Entwicklungs-Weg

Vorsätze sind meist deshalb nicht wirklich von Bedeutung, weil sie so kurzfristig und an viele Bedingungen gekoppelt sind. Jahresziele und die verschiedenen Schritte dahin, „Baby Steps“ sind auch in Ordnung, sind im Endeffekt der Weg, nach dem Motto „der Weg ist das Ziel“. Der Weg zu deinen Jahreszielen ist meist auch das Training dass dein Hirn braucht, um gewisse Gewohnheiten zu entwickeln. Du verbindest deine Neuronen neu und trimmst diese in die gewünschte Richtung. Notiere dir auf einem Zettel, welche Ziele du Träume du für dieses Jahr hast, was du alles erreichen möchtest. Danach erstellst du Unterpunkte mit den Schritten, die du gehen musst, um diese zu erreichen. Danach erstellst du für jede Woche einen Micro-Task, der diesen einzelnen Schritten dient. Drei Mikrotaks pro Schritt, auch genannt „Meilenstein“.  Und erfreue dich an jedem erreichten Meilenstein. Der Geist bleibt motivierter, wenn er sich immer wieder an etwasem erfreuen kann.

Und nun hoffe ich, dass ich dir mit dieser Kolumne einen kleinen neuen Funken Motivation für einen entspannten  Übergang ins neue Jahr übermitteln konnte. Jetzt aber erst mal ab in den Winterschlaf, mach es dir zuhause gemütlich, es ist diese Zeit des Jahres.

From Racha with Love – mich gibt’s übrigens auch auf Instagram.

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